Während der Karnevals- bzw. Faschingszeit werden von der Polizei verstärkt Alkoholkontrollen durchgeführt. Wer mit Alkohol am Steuer erwischt wird, dem drohen Bußgelder mit Fahrverbot bishin zu Geld- und Freiheitsstrafen mit Führerscheinentzug. Und natürlich Punkte in Flensburg.

Alkohol am Steuer als Verkehrsordnungswidrigkeit (0,5 - 1,09 Promille oder ab 0,25 mg/l Atemalkoholkonzentration):

Beim ersten Verstoß wird ein Bußgeld von € 500,- mit einem Fahrverbot von einem Monat verhängt. Beim zweiten Mal erhöht sich die Geldbuße auf € 1.000,- und das Fahrverbot auf 3 Monate. Beim 3. Verstoß werden € 1.500,- und ebenfalls 3 Monate Fahrverbot fällig. Grundsätzlich werden pro Verstoß 2 Punkte in Flensburg gespeichert - für 10 Jahre!

Alkohol am Steuer als Straftat:

Auch hier gibt es Steigerungen. Ab 1,1 Promille liegt eine Straftat vor (Trunkenheitsfahrt oder auch Straßenverkehrsgefährung bei Unfällen). Wer "zum ersten mal" erwischt wird, muß mit einer Geldstrafe von ca. 40 Tagessätzen, dem Entzug der Fahrerlaubnis von 9-11 Monaten und 3 Punkten in Flensburg rechnen. Bei wiederholten Verstößen wird´s teurer; irgendwann droht sogar eine Freiheitsstrafe!.

Für Fahranfänger gilt während der Probezeit die 0,0-Promille-Grenze.

MPU (medizinisch-psychologische Untersuchung; zu Unrecht oft im Volksmund als "Idiotentest" bezeichnet):

Ab 1,1 Promille muss man zur MPU, wenn man seinen Führerschein neu beantragen möchte. In Baden-Württemberg bereits ab 1,1 Promille!

Übrigens kann man auch als Fahrradfahrer seinen Führerschein bei einer Trunkenheitsfahrt verlieren!

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